Druckerhöhungsanlagen
Druckerhöhungsanlagen finden Anwendung in:
- Gebäuden oder Anlagen, die mit dem vorhandenen Wasserdruck nicht ausreichend versorgt werden können (z.B. Hochhäuser)
- Anlagen, für die kein unmittelbarer Anschluss an Trinkwasserleitungen zulässig ist
- Feuerlösch- und Brandschutzanlagen
Trinkwasserhygiene
Die DIN 1988-6 “Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen (TRWI), Teil 6“, Feuerlösch- und Brandschutzanlagen, Technische Regel des DVGW besagt unter Abs. 4.22:Leitungsanlagen für Wandhydranten in Gebäuden sind so auszuführen, dass alle Wandhydranten und Stockwerksleitungen über eine gemeinsame Steigleitung versorgt werden.
Diese Anlagen dürfen ausschließlich mit Wandhydranten mit formstabilem Schlauch nach DIN 14461-1 betrieben werden. Der Berechnungsdurchfluss ist dabei mit maximal 2 x 24 l/min bei 2 bar anzusetzen; Nachrüstung nur nach Änderung des Brandschutzkonzeptes. Werden größere Löschwassermengen benötigt, sind die Anlagen als Löschwasserleitung nass bzw. nass/trocken anzuschließen!
Sicherungsarmaturen sind zum Schutz des Trinkwassers, z.B. Rohrtrenner; Systemtrenner werden bestimmungsgemäß gegen Rücksaugen eines ständig durchströmenden Leitungsnetzes eingesetzt. Bei diesen Armaturen kann grundsätzlich nicht vorausgesetzt werden, dass diese als Brandschutzarmatur geeignet sind.
Wir bieten Ihnen folgenden Lösungsvorschlag:
- Vorlagebehälter / Pumpen-Kompaktanlage aus Kunststoff (Kompaktanlage) in verschiedenen Leistungsklassen.
- Kompaktanlage mit 2 Pumpen in verschiedenen Leistungsklassen.
- Füll- und Entleerungsstation in verschiedenen Leistungsklassen.
- Direktanschlussstation (nur im Ausnahmefall einsetzbar).
Wandhydranten
Fragen zur Projektierung, Wartung und Instandsetzung richten Sie bitte an unsere Fachabteilung.

